Citrix XenServer based Home-Lab

XenServer NUC Pool

Ich habe mich für Energiesparende Intel NUC Systeme entschieden.
Die NUC-Systeme basieren auf folgenden Komponenten:

Mainboard ist ein Intel NUC Board D53427RKE. Es ist zwar schon etwas betagt (Intel i5 2te Generation), steht aber den neuen Generationen in Sachen Leistung nicht nach. Lediglich die Leistungsaufnahme ist ein paar Watt höher. Entscheidend für mich war bei der Entscheidung ehr die Funktion „Intel vPro“ die ein Remotemanagement Start / Reboot / Shutdown und Remote KVM Console bietet.

Intel NUC Board D53427RKE

Dazu ein Gehäuse von Silverstone, das PT14. Es gibt eine Menge NUC Gehäuse. Jedoch muss man aufpassen, welches NUC-Board man verwendet. Das Gehäuse ersetzt den auf dem Board befindlichen Aktiven Lüfter. Es wird eine Heatpipe vom Gehäusedeckel ausgehend auf die CPU und GPU gebracht. Die aktive Lüftung sitzt im Boden des Gehäuses. Das System ist dank des Gehäuses kaum hörbar. Nach nunmehr 3 Monaten 24/7 Einsatz ist auch die Stabilität der Systeme bewiesen. Ein paar genauere Bilder kann man sich hier ansehen. Auch die Heatpipe ist gut erkennbar.

PT14

Als Netzteil kommen Intel NUC Netzteile zum Einsatz. Hier kann man sicherlich auch beliebige, den Leistungsansprüchen genügende Netzteile verwenden. Ich habe auch gelesen das einige 2 oder mehr NUC-Systeme über ein Netzteil betreiben. Das habe ich bei mir jedoch gelassen.

Der Arbeitsspeicher stammt von Kingston KVR16S11K2/16. Ist nicht viel zu sagen. Ich kenne Kingston Arbeitsspeicher noch aus meiner PC-Builder Zeit und konnte bei den 800 bis 1000 PCs die ich damals in den Fingern hatte, keinen einzigen Fabrikationsfehler entdecken.

Kingston KVR16S11K2/16

Als Speichermedium für den Hypervisor kommt eine 60 GB mSATA SSD, ebenfalls von Kingston zum Einsatz. Hierbei habe ich mich mehr oder weniger am Preis orientiert, und auch Kingston wieder den Vorzug gegeben.

Als Storage kommt eine Synology NAS DS412+ zum Einsatz. Enthalten sind 4 x 3TB SATA2 Festplatten. Das wohl teuerste Gesamtsystem in meinem Lab. Ich schwankte zwischen Synology und QNAP. Habe mich dann jedoch nach betrachten der Verwaltungsoberflächen für Synology entschieden. Synology DSM (Verwaltungskonsole) ist meiner Meinung nach allen Konkurrenten im Home-NAS Bereich weit voraus. Auch so manches Enterprise Storage System könnte sich da eine Scheibe abschneiden. Viele „NATen“ und stellen so das Synology ins Internet um auf Dienste wie DSCloud DSFoto, DSAudio oder DSBackup zugreifen zu können. Ich habe das auch gemacht, jedoch aus Sicherheitsgründen jeden dieser Web-Services hinter einen Reverse-Proxy gestellt. Der Direktzugriff ist damit nicht möglich. 

 

 

Synology NAS DS412+

Das Netzwerk wird durch einen CISCO SG 200-08 betrieben. Ich habe nach einem Managed Switch gesucht, der passiv gekühlt wird und nicht zu teuer ist. Dabei bin ich auf diesen gestoßen. Die Möglichkeiten um VLAN und QOS sind ausreichend. Lediglich SNMP zum Auslesen von Durchsatz-Daten hätte ich mir noch gewünscht. Aber das ist kein Beinbruch.

CISCO SG 200-08

Als USV kommt eine APC Back UPS ES zum Einsatz.

Da ich für meinen Aufbau eine neue Steckdosenleiste anschaffen wollte, habe ich etwas gesucht und bin auf diese Kombination aus USV und Steckdosenleiste gestoßen. Aufpassen muss man nur das nur eine der beiden integrierten Steckdosenleisten an der Unterbrechungsfreien Spannungsversorgung hängt. Das ist mir leider erst beim Test aufgefallen, als das Synology plötzlich ohne Strom dastand. Ansonsten lässt sich die USV auch per USB an das Synology anbinden und kann damit diese auch geregelt herunterfahren, sowie Informationen zur Lade-Leistung und zum Batteriezustand geben.

APC Back UPS ES

 

Veröffentlicht von

Christian

Mit den Fachgebieten Virtualisierung und Citrix arbeite ich als Pricipal Consultant bei Axians IT Solutions GmbH in Deutschland.

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